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Carina Bartsch – Türkisgrüner Winter

Aufmerksame Leser unseres Blogs wissen, welch ein großer Fan ich von der Stephanie Plum-Reihe bin. Nach jedem Ende kann ich es kaum erwarten, den nächsten Band in die Finger zu bekommen und Stephanies nächstes Abenteuer mitzuerleben. In jüngerer Vergangenheit gab es nur ein anderes Buch, dem ich ebenso ungeduldig, aufgeregt und erwartungsvoll entgegenfieberte: der Fortsetzung von Carina Bartschs „Kirschroter Sommer“ – „Türkisgrüner Winter“! Ich konnte es nicht erwarten zu erfahren, ob die so sympathischen Protagonisten Elyas und Emily den Weg zu Guter Letzt noch zueinander finden werden oder am Ende doch jeder seine eigenen Wege ginge.

Endlich sollte es soweit sein und ich hatte den nächsten Band in Händen. Es glich reinster Folter, dass ich genau zu der Zeit aufgrund diverser Umstände – nicht zum Lesen kam. Als ich dann aber endlich wieder Zeit hatte, hielt das Buch nicht lange an, denn ich verbrachte jede Sekunde damit, weiter zu lesen – und wenn es nur eine Seite war, die ich weiterkam.

Emily ist verunsichert. Wurde sie bis vor Kurzem noch von Nachrichten und Anrufen von Elyas überschüttet, glänzt er plötzlich durch wochenlange Abwesenheit. Selbst bei den Besuchen bei seiner Schwester / Mitbewohnerin – die gleichzeitig auch Emilys beste Freundin ist – kann sie keine einzige Silbe mit ihm wechseln. Elyas verschanzt sich in seinem Zimmer und lässt sich nicht eine Sekunde blicken.

Auf einer Halloween-Party will sie ihn zur Rede stellen. Leider steht ihr da ihre eigene Schüchternheit im Weg: sämtliche Anläufe die sie dahingehend unternimmt, bricht sie in letzter Sekunde wieder ab. Das Spiel geht so lange, bis Elyas selbst sie mit ihrem eigenen Verhalten konfrontiert. Durch einen Streit mit Elyas Schwester und erneuten Missverständnissen zwischen ihr und Elyas beschließt Emily, sich hemmungslos zu betrinken.

Elyas beobachtet das Ganze, bis er eine Möglichkeit findet, sie von der Party wegzuholen und nach Hause zu bringen, wo sie ihren Rausch in Ruhe ausschlafen kann.

Kann er vielleicht nun Ordnung in ihr Beziehungschaos bringen – Emilys Haare aus dem Klo fernhaltend, während sie sich die Nacht „nochmal regelrecht durch den Kopf gehen lässt“? Oder stehen den Beiden einfach schon zu viele Missverständnisse, Kränkungen und Verletzungen im Weg? Und was ist mit dem ominösen Luca?

„Türkisgrüner Winter“ hat mich erneut total in den Bann gezogen. Es war wie eine Reise zurück in die Vergangenheit. Die süßen Dramen der Verliebtheit! Die bösen Räusche, um den Herzschmerz zu vergessen! Die Momente, in denen man peinlich berührt nach einer durchzechten Nacht aufwacht und nahezu um einen Filmriss bettelt! Und nicht zu vergessen das Happy End, durch das man erst mal wieder Tagelang mit einem saudoofen Dauergrinsen 24 Stunden am Tag rumläuft und gar nicht versteht, dass es jemanden gibt, der diese Glückseligkeit nicht teilen kann…. Herrlich!

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