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Charlotte Roche – Schoßgebete

Wenn ich ein Buch zu lesen beginne, tue ich das und höre normalerweise erst auf, wenn ich bei der letzten Seite angekommen bin – ich bin der festen Überzeugung, dass jedes Buch es wert ist, gelesen zu werden. Wer weiß, manche Bücher haben ihren ganz eigenen Charme erst nach vielen Seiten entwickelt.

Als ich „Schoßgebete“ zu lesen geliehen bekommen habe, wurde mir schon gesagt, ich solle nicht allzu viel erwarten. Das war noch enorm hoch gestapelt.

Durch die plumpe Sexszene auf den ersten 20 Seiten hab ich mich durchgewühlt. Die spätere Kochsszene über den Wirsing (*würg*) hab ich auch noch erduldet. Dass die Tochter der Hauptprotagonistin ständig nur als „das Kind“ bezeichnet wird, hat mich verärgert, aber ich wollte noch nicht wirklich aufgeben.

Als ich jedoch über eine ganze Seite hinweg lesen musste, wie man sich nach ihrer Meinung ordentlich und sauber den Hintern nach dem „Kacken“ abwischt ohne Feuchttücher zu verwenden, war endgültig Schluss.

Dafür ist mir meine Zeit eindeutig zu schade. „Schoßgebete“ ist wirklich pure Verschwendung von Zeit, Tinte und Papier!  Ich gestehe, ich habe auf Seite 64 das Buch unwiderruflich zugeschlagen.

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