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Cody McFadyen – Die Blutlinie

Im Jahre 1888 herrschte Angst und Schrecken in London. Ein Serienmörder trieb sein Unwesen. Das East End – auch ein Synonym für die eher unterprivilegierte Wohngegend, das Arbeiterviertel Londons – schien das Jagdrevier des Killers zu sein, Prostituierte seine Beute. Die Morde wurden alle an öffentlichen Plätzen ausgeführt, den Frauen wurden einzelne Organe – besonders die Gebärmutter – entfernt, bevor ihnen die Kehle durchgeschnitten wurde. Jack the Ripper, das Pseudonym, das er von der Presse verliehen bekam, wurde nie gefasst. Soweit bekannt, wurden 5 Frauen von ihm getötet, 4 weitere brutal verstümmelt.

Was muss bei einem Menschen falsch gelaufen sein, dass es ihm Spaß macht, solche Grausamkeiten anderen Menschen antun zu können?

Smoky Barrett überlegt ernsthaft: soll sie sich gleich das Leben nehmen oder schafft sie es, das Trauma zu überwinden, das durch den Tod ihres Mannes und ihrer Tochter sowie ihrer eigenen Verstümmelung entstanden ist?

Sie bekommt die Antwort, leider auf eine sehr unschöne Weise: ihre beste Freundin wurde auf brutalste Weise gefoltert und ermordet.

Ihre 10-jährige Tochter musste alles mit ansehen und wurde nach deren Tod an sie gefesselt, bis die beiden gefunden wurden – 3 Tage später. Smoky kehrt ins Leben zurück – sie will den Schlächter finden, der ihrer Freundin und ihrem Patenkind das angetan hat. Sie nimmt die durch die dramatischen Erlebnisse verstummte Kleine zu sich und macht sich auf die Jagd – extrem angespornt dadurch, dass das Monster auch weitere Teammitglieder und deren Familie bedroht.

Das Monster gibt sich als direkter Nachfahre von Jack the Ripper aus und ist der festen Überzeugung, dass – wenn überhaupt – nur Smoky ihn fassen kann. Bis dahin jedoch wird jede Woche ein weiterer Mord verübt.

Smoky nimmt die Herausforderung an und kämpft wütend gegen die Zeit, um weitere Gräueltaten zu verhindern.

„Die Blutlinie“ ist der 1. Fall um Agentin Smoky Barrett und ihrem Team und lässt den Leser Seite um Seite nur noch um Luft japsen. Das Blut fängt bei den plastischen Beschreibungen der Morde buchstäblich an zu gefrieren: man spürt, wie es in Kopf beginnt um dann in gerade Linie die Arme hinunter zu wandern und erst im Bauch aufhört, wenn sich dieser voll Grauen zusammenzieht. Wenn man könnte, würde man am liebsten Smoky persönlich anfeuern, um dann höchstpersönlich dieser Bestie sein eigenes Messer in seinen widerwärtigen A**** zu rammen.

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