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Dan Brown – Meteor

Mit den Hörbüchern ist das so eine Sache! Man hat nur eine kurze Zeit etwas davon – ein Hörbuch ist viel schneller gehört, als ein Buch gelesen. Und sie sehen auch nicht so schön aus im Regal. Daher leihe ich mir Hörbücher ganz gerne aus. Leider gibt es in unserer Gemeindebücherei nicht allzu viele. Von den vorhandenen Hörbüchern interessieren mich nicht alle und außerdem sind viele nur gekürzte Lesungen, die mir nicht gefallen. Schwieriges Thema, wie ihr seht! Daher freue ich mich immer, wenn es dort mal ein Buch als Hörbuch gibt, das ich von früher schon kenne und ich dieses so nicht nochmal lesen muss, um es hier zu bewerten. Umso glücklicher war ich, mir auf diese Art „Meteor“ nochmal zu Gemüte zu führen. Wie gesagt, kannte ich es schon. Und dann war es sogar eine ungekürzte Lesung, so dass ich nochmal komplett in die Story eintauchen konnte.

Rachel Sexton ist verwundert! Sie wird zum Präsidenten der Vereinigten Staaten berufen. Sie soll in die Arktis fliegen, um als unabhängige Mitarbeiterin des Geheimdienstes zu bezeugen, dass die NASA einen Meteoriten gefunden hat, der ein Fossil – und somit den Beweis für höher entwickeltes außerirdisches Leben – mit sich trägt.

Pikant an der ganzen Unternehmung ist, dass Rachel die Tochter des konkurrierenden Präsidentschaftskandidaten ist, der die NASA für Geldverschwendung hält und sie im Falle seines Wahlsieges abschaffen möchte.

Doch die Expedition entwickelt sich anders als erwartet und Rachel erkennt bald, dass sie ins Fadenkreuz einer Intrige unglaublichen Ausmaßes geraten ist.

Ich kann mich erinnern, dass mir „Meteor“ als Buch sehr gut gefallen hat und ich glaube, es lag nicht nur am damaligen „Dan Brown-Hype“. Ich fand das Buch wirklich gut. Als Hörbuch hat es mir jetzt jedoch gar nicht gefallen. Total übertrieben und unrealistisch kam es mir vor. Vielleicht lag es aber auch an der Sprecherin Anne Moll, die zwar sehr enthusiastisch versucht, den einzelnen Personen jeweils einen eigenen Stimmcharakter zu geben, sich bei ihren unterschiedlichen Klangfarben jedoch oft total unglaubwürdig, beschränkt, betrunken oder ähnliches anhört.

4 Comments

  1. Reinhard
    Reinhard 6. September 2013

    Ich bin ein begeisterter Hörbuch-Hörer, wie die meisten höre ich im Auto wähernd langer Fahrten. Meteor gehört dabei zu meinen Favoriten. Es ist eine spannende Story, die gut gelesen ist. Oft war ich enttäuscht, dass ich schon zuhause angekommen war und das Hören unterbrechen musste.

    • Pamina
      Pamina 14. September 2013

      Das sind die besten Hörbücher, bei denen man nicht mehr aufhören kann. Ärgerlich finde ich jedoch Sprecher, bei denen man das Gefühl hat, sie würden einen medizinischen Fachvortrag referieren oder versuchen einer ausgeleierten Nudelmaschine Konkurrenz machen zu wollen…

  2. Philipp
    Philipp 12. September 2013

    Ich persönlich habe mittlerweile die Nase voll von Dan Brown. Wenn man wissen will, wer der „Böse“ in der Geschichte ist, läuft es immer nach dem selben Muster ab. Zu mindest bei den drei Bücher, die ich von ihm gelesen habe. Es ist immer der erste, meinigermaßen mächtige Charakter, der auftaucht. Einfach nur langweilig auf Dauer.

  3. Björn
    Björn 5. November 2013

    Danke für den Tipp, kann ich nur zustimmen, ein wirkich tolles Buch und ein noch besseres Hörbuch.

    VG,
    Björn

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