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David Baldacci – Der Präsident

„The President of the United States“ wird immer dienstags zwischen dem 2. und 8. November eines Jahres gewählt, welches zahlenmäßig durch 4 teilbar ist (z.B.: 1996, 2000, 2004 usw.) gewählt. Die Amtszeit beginnt immer am 20.Januar des folgenden Jahres um 12 Uhr und dauert exakt 4 Jahre. Der Präsident darf jeweils nur für 8 Jahre – also 2 Amtsperioden – gewählt werden. Dabei ist es egal, ob die Epochen direkt aufeinander folgen oder ob dazwischen eine oder mehrere Regierungsjahre anderer Präsidenten liegen. Aufgrund der Machtfülle als Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte sowie die Stellung der USA in der Weltpolitik als Supermacht berücksichtigend, gilt das Amt als das mächtigste, das ein Mensch innehaben kann. Nicht verwunderlich also, wenn dieser Mensch auch der am besten geschützte der Welt ist.

Luther Withney ist dabei seinen letzten Coup als Einbrecher zu landen. Als er gerade dabei ist, den Tresor eines Hauses auszuräumen das einem reichen Unternehmer gehört, kommt die Hausherrin zurück, die eigentlich mit Ihrem Mann auf dem Weg nach Barbados sein soll.

Luther versteckt sich im Tresor und hofft nicht gesehen zu werden. Seine Hoffnung erfüllt sich.

Er selbst jedoch kann durch die einseitig zulässige Spiegelwand des Tresors beobachten, wie das Schäferstündchen der Hausherrin komplett aus dem Ruder läuft. Es kommt zu Handgreiflichkeiten, die der Secret Service, der plötzlich ins Zimmer stürmt, dadurch beendet, dass sie die Frau erschießen – der Liebhaber ist nämlich niemand anderes als der gegenwärtige Präsident der Vereinigten Staaten.

Aus einem ersten Impuls heraus taucht Luther unter. Doch die Ignoranz und Gleichgültigkeit mit der auf den Tod einer Unschuldigen reagiert bzw. nicht reagiert wird, treibt Luther dazu wieder zurück zu kommen. Mit einem ausgeklügelten Plan will er den Tod der Frau sühnen und die Täter zur Strecke bringen.

Die ersten 70 Seiten lassen einen vor Spannung den Atem anhalten und man kann es gar nicht erwarten weiter zu lesen.

Dann jedoch wird alles etwas langatmig und man muss sich erst ca. 350 Seiten durch das Buch kämpfen, bis es sich dann noch mal richtig mit Spannung füllt. Die letzten Seiten wird man nicht mehr weg legen können / wollen und beisst vor Spannung fast in die Bettdecke.

„Der Präsident“ war nicht das, was ich von Baldacchi gewohnt bin – atemlose Spannung durchgehend bis zum bitteren Ende. Anfang und Ende lohnen sich, aber der Teil dazwischen zehrt ganz schön an der eigenen Geduld. Vielleicht  liegt es daran, dass ich den Film „Absolute Power“, zu dem das Buch die Vorlage bildet, schon des Öfteren gesehen habe, aber mich hat „Der Präsident“ doch etwas enttäuscht.

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