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David Baldacci – Die Verschwörung

In der 11. Klasse hatten wir einen Mitschüler, dessen Berufswunsch – im krassen Unterschied zu uns anderen – bereits seit vielen Jahren feststand: er wollte „Lobbyist“ werden. Er fand es faszinierend, wie man mit Hilfe der Rhetorik seine Mitmenschen so manipulieren könne, dass sie alles für einen tun. Soweit ich weiß, ist er heute bei einem großen Konzern in eben jener Funktion tätig. Ich hoffe, er nutzt sein unglaubliches Talent – das er zweifellos hat – die Menschen in positiv konstruktivem  Sinne – und nicht nur geschäftsmäßig – zu beeinflussen.

Faith Lockhart ist Lobbyistin aus Leidenschaft. Zusammen mit ihrem Partner setzt sie sich für die Menschen aus den ärmsten Ländern der Erde ein. Um eben jene Unterstützung zu erhalten, haben die zwei ein dichtes Netzwerk – mit oft nicht ganz legalen Mitteln – aufgebaut. Faith rechtfertigt diesen Umstand damit, dass viele Menschen sterben müssten, hätten die zwei nicht so ein ausgeklügeltes System des „Geben und Nehmens“ initiiert.

Doch plötzlich verändert sich ihr Partner. Er verhält sich seltsam, wird ihr gegenüber immer aggressiver und sie merkt, dass er ihr wichtige Informationen vorenthält. Faith fürchtet, dass ihr „System“ aufgeflogen ist. Sie beschließt, Angriff sei die Beste Verteidigung und wendet sich ans FBI.

Sie hofft, durch ein Selbstgeständnis und die Offenlegung äußerst sensibler Informationen ihrer beider Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Doch gerade, als man Faith zum Verhör an einen sicheren Ort bringen will, wird ein FBI Agent getötet. Sie selbst entkommt nur knapp mit Hilfe eines dort plötzlich auftauchenden Privatdetektivs. Die Zwei finden sich in einer anfänglich sehr unfreiwilligen Partnerschaft wieder, denn durch seine Hilfe gerät auch er ins Fadenkreuz.

Die Frage ist nur in wessen?

„Die Verschwörung“ ist ein klassischer Baldacci – einige Stunden gespannter Atem waren wieder mal sicher! Gut, dass ich meine Nägel am Abend noch nicht gefeilt hatte, so hab ich mir diese Arbeit erspart und ich hatte etwas, an dem ich mein Adrenalin abkauen konnte.

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