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Diana Gabaldon – Feuer und Stein

Als wir letztens auf der Suche nach einer neuen Serie bei unseren Streaming-Dienst „Netflix“ durchsuchten, wurde uns „Outlander“ empfohlen. Ich war gespannt und ziemlich schnell restlos gebannt. Ich fand es immer ganz furchtbar, wenn ich nach ein bis zwei Folgen am Abend ausmachen musste um schlafen gehen, da ich so gespannt war, wie es weiterging. Nach einer Folge fiel mir dann beim Vorspann der Satz ins Auge: „Based on the books of Diana Gabaldon“. Moment!!! Ich hatte doch auch einen Roman von Diana Gabaldon im Schrank, an den ich mich aufgrund der Dicke des Buches bis dato nicht gewagt hatte. Nun, wie es der Zufall will, war es genau das Buch zur Serie. Mal sehen, inwieweit sich die Serie an das Buch gehalten hat.

Nach dem 2. Weltkrieg, in dem Claire als Krankenschwester gedient hat, fährt sie mit ihrem Mann Frank in die 2. Flitterwochen nach Schottland. Dort muss sie sich zwangsläufig auch mit seiner Spurensuche befassen – zum einem ist er als Historiker immer interessiert an geschichtlichen Details, zum anderen versucht er aber etwas über seinen Vorfahr herauszufinden – Jonathan „Black Jack“ Randall. Dieser musste sich im Krieg gegen die schottischen Clans Mitte des 18 Jahrhunderts für England verdient gemacht haben.

Als Claire mit Frank einen alten, mythischen Steinkreis besucht fühlt sie eine magische Anziehungskraft, welche sie später noch mal ohne Frank dort hinführt. Dieses Mal kehrt sie jedoch nicht zurück, denn durch die Berührung mit einem der Steine wird sie ins Jahr 1743 gezogen und landet sofort in einem Zusammenprall einer Gruppe von Engländern mit einigen Schotten und begegnet so auch dem Vorfahr ihres Mannes – Black Jack Randall.

Mitgenommen wird sie jedoch von den Schotten und muss auch gleich den jungen Jamie versorgen, der sich bei der Schlacht eine Schusswunde eingefangen hat.

Da sie ihre Geschichte schlecht glaubhaft vortragen kann ohne als Hexe verurteilt zu werden – so wie es damals üblich war – fügt sie sich ihrem Schicksal und begleitet den Trupp des McKenzie Clans auf deren Burg, wo sie freundlich – aber als mögliche englische Spionin – mit Skepsis behandelt wird.

Als Heilerin erwirbt sie das Vertrauen der Schotten. Doch je näher sie den Schotten kommt, desto weiter bringt es sie fort von ihrer eigenen Heimat und ihrem Mann.

Auch wenn ab der Hälfte des Buches deutliche Unterschiede zur Serie auftreten, sind beide absolut fesselnde Werke. Daher kann ich sowohl Outlander als Serie empfehlen, als auch Diana Galbaldons „Feuer und Stein“ als Buch.

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