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Håkan Nesser – Der Kommissar und das Schweigen

Meine letzte Erfahrung mit Håkan Nesser war ein Hörbuch, das ich mir vor circa einem halben Jahr angehört habe. Ihr habt nie davon erfahren, da ich am Ende keine Ahnung hatte worum es indem Buch ging. Demzufolge konnte ich euch keine Zusammenfassung schreiben und es mir nochmal anzuhören, darauf hatte ich nun wirklich keine Lust. Trotzdem wollte ich dem Buch in meinem Schrank – und somit dem Autor – noch eine Chance geben.

Ein anonymer Anruf geht bei der Polizei ein. In dem abgeschiedenen Ferienlager der Sekte „Das reine Leben“ soll ein Mädchen verschwunden sein. Auf Nachfrage heißt es jedoch, alle Mädchen seien vollständig anwesend.

Das Ganze wird zunächst als Irrtum abgetan, doch die anonyme Anruferin meldet sich erneut und macht nochmals deutlich, dass dort ein Mädchen vermisst wird.

Der eigenwillige, ziemlich berufsmüde Kommissar Van Veteeeren wird zu diesem Fall dazu geholt, doch auch er trifft auf eine Mauer der Abneigung die ihn nicht weiter bringt. Alle Teilnehmer des Ferienlagers der Sekte behaupten vollständig anwesend zu sein und keine Einmischung in ihre Angelegenheit zu dulden.

Obwohl es keine Beweise gibt, sagt van Veteerens Intuition ihm, dass dort tatsächlich etwas nicht stimmt. Am dritten Tag erhält die Polizei dann Gewissheit. Ein weitere anonymer Tipp bringt sie zu dem Fundort der Leiche eines der Mädchens.

Nun können die Ermittlungen wirklich beginnen. Das Problem ist jedoch, dass keiner der Sektenanhänger auch nur ein Wort sagen möchte. Kann der eh schon desillusionierte Kommissar Van Veteeren doch noch Licht ins dunkel bringen?

„Der Kommissar und das Schweigen“ hätte mich fast von sich überzeugt. Aber leider nahm die Spannung auch immer wieder ab und einer ermüdeten Langatmigkeit zu müden. Die Sektenmitglieder schweigen! Sie schweigen weiter! Und am Ende immer noch! Story gut! Umsetzung für mich nicht ganz so „großartig“, wie es mir der Klappentext versprochen hat.

3 Comments

  1. Martin Schmidt
    Martin Schmidt 24. November 2013

    Ich teile Ihre Meinung, das Buch hat mich von der Spannung her nicht überzeugt. Ist zwar an einigen Stellen echt gut geschrieben, aber nicht wirklich lohnenswert!

  2. Korkboden
    Korkboden 27. November 2013

    Ich meine wir hatten mal ein Buch von diesem Autor was ganz gut war…naja also keine spannende Geschichte die ich meiner Krimi und Thriller liebenden Mutter zu Weihnachten schenken kann. Was Empfiehlst du denn aus diesen Genre zu verschenken?

    • Pamina
      Pamina 29. November 2013

      Hallo Korkboden,

      Aus der Thrillerecke bin ich ein großer Fan von Jilliane Hoffmann (v.a. „Cupido“ und „Mephisto“, aber auch „Vater unser“ oder „der Mädchenfänger“. Nur „Argus“ fand ich jetzt gerade nur noch mittelmäßig. Die Rezis findest du auch hier bei uns)

      Auch Cody McFadyen find ich immer wieder den Hammer, obwohl der phasenweise schon sehr brutal schreibt und mich persönlich schon beim Lesen in Tränen ausbrechen hat lassen.

      Wenige brutal und mehr Ermittlungsarbeit haben die Heimatkrimis von Nele Neuhaus oder Andreas Föhr!

      Ich hoffe, das hilft Dir und gibt dir ein paar neue Anregungen!

      Liebe Grüsse
      Pamina

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