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Janet Evanovich – Heiße Beute

Evanovichs Plum-Reihe kann man getrost mit einem Überraschungsei vergleichen: Spiel – Spannung und Schokolade verschaffen einem immer das ultimative Vergnügen, wobei „Spiel“ für den Witz der Bücher steht, „Spannung“ für den Nervenkitzel bei den zu lösenden Fällen und „Schokolade“ für die süßen, emotionalen Verwicklungen in die Stephanie mit ihren Männern – sei es Ranger oder Joe – immer wieder gerät.

In ihrem neuesten Abenteuer steht diesmal jedoch nicht ein Kautionsflüchtling im Mittelpunkt. Die Nachbarin ihrer Eltern bittet Stephanie eher um einen detektivischen Einsatz. Sie soll deren Enkelin finden, die wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint und das, obwohl sie mitten in einem Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann um die gemeinsame Tochter steckt. Stephanie ist wenig begeistert von der Idee, findet sie doch normalerweise schon die Kautionsflüchtlinge, deren Adresse sie kennt, meistens nur per  Zufall. Wie soll sie denn da die Spur nach einer – selbst gewünscht – verschwundenen Person aufnehmen? Trotz allem verspricht sie, sich mal umzuhören.

Dass sie dadurch jedoch den Zorn des Gangsters Eddie Abruzzi auf sich lenkt, erfreut sie zudem nur geringfügig, vor allem da der ihr nicht nur Schlangen und Spinnen schicken lässt, sondern auch ein mordlustiges Kaninchen. Nun doch neugierig geworden, wie das alles zusammenhängt, werden ihre Kautionsflüchtlingsaufträge eher zum Pausenfüller zwischen den eigentlichen Recherchen nach der vermissten Enkelin.

„Heiße Beute“ hat mich mal wieder nicht enttäuscht. Statt langsam an einen Gewöhnungseffekt zu kommen, freu ich mich – wie jedes Mal – wieder auf den nächsten Band. Nach weiteren zwei in die Luft gesprengten Autos, muss ich doch weiter zählen, wie viele Fahrzeuge es am Ende sein werden, die Stephanie hochgehen lässt. Absolutes Highlight!

2 Comments

  1. Peter
    Peter 7. Juli 2012

    Also mir hat die Buchbesprechung sehr gut gefallen. Normalerweise stehe ich auf elektronische Bücher, aber dieses werde ich mir, wenn es das noch nicht im elektronischen Format gibt als Papierausgabe kaufen.

  2. cyberzombi
    cyberzombi 11. Juli 2012

    Interessant genug um es zumindest mal anzulesen. 🙂

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