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Janet Evanovich – Mitten ins Herz

Nachdem mich meine letzten literarischen Werke nicht wirklich überzeugt haben, wollte ich als nächstes einen Garant für gute Unterhaltung. Daher holte ich mir den siebten Fall meiner geliebten Plum-Reihe aus dem Schrank. Auch dieses Mal wurde ich von J. Evanovich nicht enttäuscht. Es tat richtig gut, endlich wieder ein gutes Buch lesen zu dürfen.

Es sollte eigentlich ein ganz leichter Fall für Stephanie sein. Der mittlerweile schon recht betagte Gauner Eddie deChooch ist nicht zu seiner Verhandlung wegen Zigarettenschmuggels aufgetaucht. Obwohl alt und depressiv, schafft er es mit zäher Vehemenz Stephanie zu entkommen. Nachdem sie gleich bei ihrem ersten missglückten Versuch, ihn zu finden auf eine Leiche in seinem Gartenhaus trifft, fängt ihr der Fall an sonderlich vorzukommen, v.a. da die Leiche zwar Einschusslöcher aufweist, daran aber nicht gestorben ist.

Später verschwinden auch ihre ebenfalls etwas zwielichtig angehauchten, etwas verschrobenen, aber umso sympathischeren Freunde MoonMan und Dougie Kruper. Je länger sie den Fall untersucht, desto mehr glaubt sie, dass an DeChooch´s Fall mehr dahinter steckt, als bloß Zigarettenschmuggel und dass auch das Verschwinden ihrer Freunde da irgendwie mit zusammenhängt.

Da sie jedoch mit der Lösung des Falls partout nicht weiterkommt, bittet sie ihren Lehrmeister Ranger um Hilfe. Der stellt jedoch einen hohen Preis für seine Unterstützung: eine Nacht mit Stephanie. Ein Angebot, dass für sie zwar nicht uninteressant wäre, aber mit Ihrer Verlobung mit dem Polizisten Joe Morelli leider nur schwer vereinbar ist.

Wird Stephanie den Fall auch ohne Rangers Hilfe lösen können?

„Mitten ins Herz“ hält den Standard seiner Vorgänger und trifft mal wieder genau in die Lachmuskulatur. Während ich bei meinen letzten Büchern erleichtert die letzte Seite zugeschlagen habe, war ich diesmal unendlich traurig, dass dieses Buch schon wieder viel zu schnell zu Ende gelesen war. Absolute Empfehlung!

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