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Janet Evanovich – Zuckersüße Todsünden

Wie oft hört man nach einem guten Essen – und einem noch besseren Dessert – den Ausspruch: „Gott, dieser Nachtisch war eine wahre Sünde!“? Doch was genau ist damit gemeint? Was genau sind Sünden? Der Definition zufolge sind „Sünden“ im christlichen Glauben Handlungen, die gegen die 10 Gebote der Bibel verstoßen: vornehmlich die Abwendung oder Verunglimpfung von Gott, Mord oder Ehebruch. Mit dem Begriff der „Todsünde“ jedoch, sind, neben den „kleineren“ Sünden, Vergehen schwerwiegendster Art gemeint. Als die 7 Todsünden werden Superbia, (der Hochmut), Avaritia (der Geiz), Luxuria (die Wolllust), Ira (der Zorn), Acedia (die Faulheit), Invidia (der Neid) und zu guter Letzt Gula (die Völlerei) bezeichnet.

Und genau um diese handelt es sich in Evanovichs erstem Roman ihrer neuen Reihe um Lizzy Tucker.

Lizzy ist eine begnadete Cup Cake Bäckerin mit einem bescheidenen, aber sie gänzlich erfüllendem Leben. Sie lebt im Haus ihrer Großtante, steht um 4 Uhr in der Früh auf um in einem kleinen Laden ihre Cup Cakes zu backen und schreibt nachmittags an ihrem ersten Kochbuch, mit dessen Einnahmen sie bald ihr kleines Heim renovieren möchte.

Doch dann geschehen seltsame Dinge. Ein dunkler, unheimlicher Typ verschafft ihr durch bloße Berührung eine Brandblase auf der Hand und behauptet, dass Lizzy nun ihm gehöre. Ein weiterer mysteriöser Zeitgenosse namens Diesel taucht auf und erklärt ihr, dass nur er sie vor dem Anderen beschützen könne und dass sie eine sogenannte „Unerwähnbare“ sei – ein Mensch mit besonderen Fähigkeiten. Und genau diese Fähigkeit sei sowohl für den unheimlichen Typen als auch für ihn von entscheidender Bedeutung. Es ist ein jahrelang gehüteter Stein der 7 Todsünden, der in den falschen Händen großes Unheil anrichten kann.

Lizzy und Diesel machen sich auf die Jagd, den Stein vor den Bösen in ihre Hände zu bekommen, doch was besonders Lizzy dabei erlebt, hätte sie sich wohl in ihren kühnsten Träumen – die bis dato nur ums Backen von Cup Cakes gingen – nicht träumen lassen.

„Zuckersüße Todsünden“
ist mit dem mystischen Aspekt vom Thema her ganz anders als Evanovichs vorangegangene Serie um die Kautionsagentin Stephanie Plum und doch sehr ähnlich. Wieder geht es um unvorhergesehene Verfolgungsjagden und Gut gegen Böse – gepaart mit einer gehörigen Portion Humor. Es soll weitergehen mit der neuen Serie und ich freu mich schon auf den Nachfolger.

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2 Comments

  1. sascha
    sascha 18. Februar 2013

    Aufgrund deines Artikels hier habe ich das Buch meiner Freundin gekauft, wenn sie es gelesen hat werde ich hier auch nochmal was dazu schreiben, die Verkäuferin hat es mir aber auch sehr empfohlen muss richtig gut sein. Grüße

    • Pamina
      Pamina 18. Februar 2013

      Hallo Sascha,

      Es würde mich freuen, wenn Du mir später erzählen würdest, wie Deine Freundin das Buch fand. Freu mich demnach bald wieder von Dir zu hören.

      Viele Grüsse
      Pamina

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