Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Jilliane Hoffman – Mädchenfänger

Laut Wikipedia ist ein soziales Netzwerk im Internet eine lose Verbindung von Menschen in einer Netzgemeinschaft. So einfach es ist, auf diese Weise mit seinen Freunden überall auf der Welt in Kontakt zu bleiben, so gefährlich ist es auch: so beispielsweise für eventuell naive oder unbedarfte Jugendliche, die eine Menge virtueller Freundschaften annehmen, obwohl man diese Menschen noch nie in seinem Leben getroffen hat. Doch wie leicht lässt sich so ein Internetprofil fälschen? Wer kontrolliert, ob die dort registrierte „Julia“, „Tina“, „Lara“ oder „Bella“ auch wirklich diese Personen sind oder ob sich nicht hinter dem Namen „Julia“ der „böse Dennis“ verbirgt?

Die Minderjährige Lainey kommt eines Tages nicht nach Hause. Ihre Mutter meldet ihr Verschwinden erst viele Stunden später. Sie glaubt nicht, dass ihrer Tochter etwas passiert ist. Sie will mit Hilfe der Polizei eigentlich nur an die Nummern ihrer Freunde kommen, damit sie dort anrufen kann. Immerhin hat sie durch ihre älteste Tochter bereits einige Erfahrungen mit ausreißenden Teenie-Mädchen machen können.

Entgegen ihrer Beteuerung, Lainey habe weder einen Freund noch würde sie den Computer zu etwas anderem nutzen, als ihre Hausaufgaben zu machen, findet Special Agent Bobby Dees sehr schnell den Zugang zu ihrem Myspace Account und ihrem letzten Chat mit einem Jungen, der sich ELCAPITAN nennt.

Die Ermittlungen lassen Dees bald darauf schließen, dass Lainey tatsächlich entführt worden ist. Und es wird noch schlimmer, denn Bobby befürchtet, dass auch seine Tochter, die seit einigen Monaten ebenfalls verschwunden ist, ein mögliches Opfer des Entführers sein könnte.

Ist dem wirklich so? Und kann Dees unter diesen Voraussetzungen die Ermittlungen wirklich mit einem kühlen Kopf leiten?

Nach ihren absoluten Top-Thrillern „Cupido“ (zur Rezension) und „Morpheus“ (zur Rezension) bin ich froh, dass Hoffman ihr Niveau mit „Mädchenfänger“ halten kann. Ein absoluter Spitzenkrimi und ein paar Stunden wunderbaren Nervenkitzels, an dem uns die Autorin teilhaben lässt.

Oft ist es mir schon passiert, dass ein an sich gutes Buch durch den Sprecher total verliert. Doch Andrea Sawatzki versteht es blendend den Hörenden in die Geschichte einzubinden und jedem Charakter sein eigenes akustisches und glaubhaftes Profil zu geben.

1 Kommentar

  1. Dachdecker Berlin
    Dachdecker Berlin 26. Juli 2013

    Klingt echt interessant! Also mein Interesse hast du geweckt 😛
    Warte schon seit langem mal wieder auf ein fesselndes Buch/Hörbuch!
    Vielen Dank für den Wegweiser 😉
    Lg Jens

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.