Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Jörg Graser – Weißbier im Blut

Nachdem ich nach meinen letzten Erfahrungen voll auf den Trend der Heimatkrimis aufgesprungen bin, war ich ganz erfreut, über das Buch von Jörg Gräser im Bücherregal der Buchhandlung zu stolpern. Wer weiß, vielleicht ergibt sich noch eine nette Kommissarreihe, auf die man sich regelmäßig freuen kann.

Der nach 20 Jahren im Morddezernat stark desillusionierte Kommissar Kreuzeder wird an einen Tatort gerufen. Eine Leiche wurde aus einem Mähdrescher heraus geholt. Da er seinen Vollsuff nur ungern durch seine Arbeit unterbricht, zeigt er sich auch nicht wirklich ambitioniert, sich an der Fallklärung zu beteiligen. Nachdem auf dem gleichen Hof kurz darauf noch eine Leiche aus dem Mähdrescher gezogen wird, hat Kreuzeder – selbst Dauerbesoffen – einen Tatverdacht.

Die entsprechenden Schritte leitet er jedoch nicht ein, denn mittlerweile wird sein Rauschzustand noch durch eine psychologische Beratung unterbrochen, zu der ihn sein Chef gezwungen hat: bei einer Psychologin, die zugibt, selbst eine Therapie zu brauchen.

„Weißbier im Blut“ ist hochprozentiges Gift für das Lesevergnügen. Sorry, totaler Quatsch, der sich völlig übertrieben des Klischees des dauerbesoffenen Niederbayerns bedient.

Schreibe als erster einen Kommentar...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.