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John Green – Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Kinder sind super! Ein absoluter Jungbrunnen, wenn man mit ihnen mithalten möchte. Voller unerfahrener Neugier kann man die Welt mit ihnen nochmal neu entdecken. Trotz der Aktivierung sämtlicher vorhandener Energien kommt man bei deren Temperament gerne mal aus der Puste! Alleine die Vorstellung, ein Arzt kommt auf die Eltern zu und sagt, das Kind sei lebensbedrohlich krank, treibt mir die Tränen in die Augen und die Verzweiflung in die Glieder! Doch es gibt viele Eltern – und natürlich vor allem viele Kinder – die genau mit diesem Schicksal leben müssen.

Auch Hazel ist eines dieser Kinder, mit einer durch den Krebs stark in Mitleidenschaft gezogenen Lunge, die es nötig macht, immer eine Sauerstoffflasche mit sich zu führen, um besser atmen zu können. Daher geht sie nicht gerne aus, und die Schule besucht sie eher, um Abwechslung in den Tag zu bringen.

Eine der wenigen weiteren außerhäuslichen Aktivitäten ist die Selbsthilfegruppen, zu der sie ihre Mutter regelmäßig bringt. Dort lernt sie den jungen Augustus kennen, der den Krebs bisweilen besiegt hat und voll auf ihrer Welle zu liegen scheint.

In zwei von Krankheiten dominierten jungen Leben, scheint sich tatsächlich so etwas wie eine „normale Teenagerzeit“ zu schleichen.

Doch wie normal kann unter diesen Umständen diese an sich unbekümmerte Zeit wirklich sein?

Obwohl man weiß, dass „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ einem die Tränchen aus den Augen treiben wird, gibt es auch sehr viele Schmunzler. Ein wirklich wundervolles Buch, das einem ans Herz geht.

1 Kommentar

  1. daniel740
    daniel740 24. Juni 2015

    Eine sehr schöne Rezension – das Buch klingt interessant. Ich bin für solche Bücher leider nicht gemacht und müsste mich vermutlich überwinden, solch ein Buch zu kaufen.
    Ich denke allerdings auch, dass dieses Buch, wenn es von Eltern gelesen wird, eine positive Einwirkung auf die Beziehung zu den Kindern haben kann.

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