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Jojo Moyes – Ein ganzes halbes Jahr

Tetraplegiker sind Menschen, die durch ein Trauma, eine Infektion, einen Tumor oder ähnlichem eine Schädigung des Rückenmarks im Halswirbelbereich erlitten haben und deren sämtliche Gliedmaßen – also sowohl Beine, als auch Arme – von einer Lähmung betroffen sind.

Lou Clark, eine etwas verrückte, junge Frau die, statt einem ordentlichen Ziel vor Augen, was sie aus ihrem Leben machen möchte, sich als Bedienung in einem Cafe ihren Lebensunterhalt verdient, noch bei ihren Eltern lebt und aus Gemütlichkeit mit ihrem Jugendfreund zusammenbleibt, bekommt einen Job bei Will, der seit einem tragischen Unfall an Tetraplegiker ist, an den Rollstuhl gebunden und von fremder Hilfe abhängig ist. Doch vorher hat er sein Leben genossen. Partys, Reisen, Erfolg, Geld, Abenteuer! All dies zählte zu seinem Leben und nun war er sowohl bei der Pflege als auch bei der täglichen „Bewältigung der Zeit“ auf fremde Hilfe angewiesen.

Zwei unglaublich unterschiedliche Leben, Personen, Lebensansichten prallen aufeinander und sie haben je ein halbes Jahr, um in die Welt des jeweils Anderen einzutauchen.

„Ein ganzes halbes Jahr“ ist ein so unglaublich berührendes, tiefsinniges und ergreifendes Buch wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Ein unglaubliches MUSS im Bücherschrank.

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