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Kerstin Gier – Die Patin

Nach dem letzten Satz der Mütter-Mafia war ich mehr als traurig, dass das Buch bereits zu Ende ist. Umso erfreuter war ich, dass es eine Fortsetzung von Constanze gibt. Ich habe „Die Patin“ zu Weihnachten geschenkt bekommen. Dank väterlicher Elternzeit konnte ich mich auch gleich dran machen, in die Welt der Anti-Übermütter – der Mütter-Mafia, mit Constanze als Patin – einzutauchen.

Bekanntlich hinkt die Fortsetzung meistens dem ersten Teil massiv hinterher. Daher war ich sehr gespannt, ob und wie Constanze & Co. den Angriff auf meine Lach-Muskulatur schaffen würden.

Kurzum geht es natürlich wieder um die Liebe v.a zu den eigenen Kindern, aber auch zu den Männern. Constanze und Anton sind immer noch dabei ihre Beziehung zu definieren, Mimi will unbedingt ein Kind, das unangenehme Nachbarschreckspaar – die Hempels – scheinen Konkurrenz um den Platz der schlimmsten Siedlungsmitbewohner zu bekommen, Beziehungen beginnen, Beziehungen scheitern. Einen zentralen Mittelpunkt des Buches haben auch 3 Kampfhunde und natürlich die unvergleichliche Mütter-Society – das Netzwerk vieler „supi-befreundeter“ Gebärmaschinen, deren Freundschaft sich nach wie vor dadurch definiert, sich gegenseitig fertig zu machen.

Auch wenn Kerstin Giers „Die Patin“ wieder für viele Lacher meinerseits gesorgt hat, ist die Story dieses Mal doch teilweise sehr fern der Realität. Wenn auch witzig geschrieben, ist es von der Handlung doch recht schwer zu glauben, dass eine friedliche Hausfrau plötzlich Schläger beauftragt, um einem in Scheidung lebenden Mann das Besuchsrecht für seine Kinder zu sichern, da seine Ex-Frau und ihr neuer Liebhaber ihm dieses entziehen will.

Lange Rede, kurzer Sinn: „Die Patin“ ist ein sehr kurzweiliges und witzig geschriebenes Buch. Es macht großen Spaß es zu lesen, auch wenn man manchmal über das literarische Stilmittel der totalen Übertreibung hinwegsehen muss.

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