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lldikó von Kürthy – Sternschanze

Beziehungen sind eine komplizierte Angelegenheit. Oft verlaufen Sie in Wellen – mal gut, mal schlecht. Auf dem Wellenkamm, der Spitze der Welle – also in guten Zeiten – findet man die kleinen Eigenheiten des Partners liebenswert und amüsant. Dann gibt es aber auch die Phasen der Wellentäler, wo ebendiese einen schier zum Ausrasten bringen. Den Wert der Beziehung erkennt man daran, wie viele Wellentäler man erfolgreich geschafft hat wieder in einen Wellenkamm hinauf zu führen.

Nicola fristet ein einsames Leben zusammen mit ihrem Mann in der Hamburger High Society. Einsam deswegen, da ihr statt regelmäßigem Hummergenuss und Maniküren eigentlich das einfache Leben zusammen mit ihrem Mann fehlt, wo sie gemütlich auf der Couch sitzen und Filme schauen. Das einfache Leben anstelle dem Jetset Leben, das einem eigentlich jeden materiellen Wunsch erfüllt. Aber eben nur die materiellen Wünsche.

Ihre zwischenmenschlichen Bedürfnisse versucht sie daher mit ihrem Liebhaber zu erfüllen.

Dumm nur, dass ihre Affäre auf einer Party auf eine äußerst ungewöhnliche Weise ans Licht kommt und ihr Mann dann auch umgehend die Scheidung einreicht.

Nun ist sie wieder zurück im einfachen Leben: ohne Geld, ohne Penthouse aber auch ohne Mann….

„Sternschanze“ ist soweit ganz nett geschrieben. Die Charaktere jedoch sind für meinen Geschmack etwas überzogen und unglaubwürdig. Allerdings macht das teilweise dann auch die Komik des Ganzen aus. Hätte ich es mir gekauft gehabt, hätte ich mich glaub ich, etwas geärgert. Da ich es mir aber nur aus der Bibliothek geliehen hatte, war es okay.

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