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Lucinda Riley – Das italienische Mädchen

Ich war hellauf begeistert mal wieder einen Riley in die Hand zu bekommen. Nachdem ich vom „Lavendelgarten“ nicht ganz so begeistert war, hielten sich meine Erwartungen etwas in Grenzen. Sollte es eine Wiederholung dieses Werkes werden oder eine Wiederholung ihrer Meisterleistung bei „Das Orchideenhaus“ sein?

Rosanna steht stark im Schatten ihrer älteren Schwester und wird von ihren Eltern eher als notwendige Hilfskraft für deren Café gesehen. Ihre Träume und Wünsche stehen da ganz im Hintergrund, und sie fügt sich brav in ihr Schicksal. Bis zu dem Moment, als der aufstrebende Star am Himmel der Tenöre – Roberto – sie eines Abends singen hört und ermutigt, ihr Talent nicht zu vergeuden, sondern es mit fachkundiger Hilfe auszubauen. Er gibt ihr die Adresse seines Lehrers.

Mit der Hilfe ihres Bruders schafft sie es tatsächlich unbemerkt von den Eltern Gesangstunden zu nehmen, denn sie weiß seit dem Abend zwei Dinge: sie will singen und sie will Roberto heiraten.

Viele Jahre vergehen und sie trifft Roberto tatsächlich wieder. Ihr erstes Ziel hat sich erfüllt – sie singt an der Mailänder Skala – doch sollte sie an dem Zweiten wirklich festhalten? Immerhin ist Roberto als Schwerenöter der Skala bekannt und steht sich und seiner Karriere dadurch sogar mehr selbst im Weg als er selber ahnt.

„Das italienische Mädchen“ ist ein wundervoller Roman, der alles hat, um packende, anrührende, heitere Lesestunden zu verbringen.

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