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Lucinda Riley – Das Mädchen auf den Klippen

Als mir der Newsletter unserer Gemeindebücherei vor einiger Zeit mitteilte, dass sie Lucinda Rileys neuestes Taschenbuch „Das Mädchen auf den Klippen“ nun im Bestand hätten, war ich gleich total aus dem Häuschen. Natürlich war es erstmal vergriffen aber das wunderte mich nicht wirklich. Als ich dann vier Wochen später einfach noch mal mein Glück versuchte und nachfragte, ob es wieder zurück sei, hatte ich doch tatsächlich Erfolg. Ich fing noch am gleichen Abend an zu lesen.

Riley entführt uns diesmal nach Irland.

Die erfolgreiche Bildhauerin Grania sucht bei ihren Eltern Zuflucht. Eine Fehlgeburt und die darauf erfolgte Trennung von ihrem Verlobten ließen sie von ihrem Leben in New York im wahrsten Sinne reiß aus nehmen.

Auf einem ihrer Spaziergänge an die Klippen von Dunworley Bay trifft sie Aurora. Das kleine Mädchen scheint – ebenso wie Grania – an den Erlebnissen ihrer Vergangenheit zu leiden: ihre Mutter gestorben, ihr Vater ständig unterwegs, ihre soziale Einbindung durch häuslichen Einzelunterricht gleich Null. Sie ist einsam.

Für die Kleine ist es ein Segen, als ihr Vater Grania bittet, während seiner Abwesenheit auf seine Tochter aufzupassen. Grania sagt zu, hat sie ja gerade nicht wirklich eine Aufgabe in ihrem Leben und freut sich, sich so erstmal keine Gedanken über ihr eigenes Leben machen zu müssen, da sie sich um das Leben von Aurora kümmern muss.

Grania versteht nur ihre eigene Mutter nicht, die ständig davon redet, dass sich die Vergangenheit wiederholt und dass Auroras Familie schon immer für Unruhe im Leben der Familie Ryan gesorgt hat.

Doch was genau meint Granias Mutter damit? Hat doch Grania bis zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas von ihnen mitbekommen – geschweige denn unter ihnen gelitten.

Wie beim „Orchideenhaus“, schafft Riley es auch mit „Das Mädchen auf den Klippen“ ein wundervolles Werk zu schaffen, das einen eintauchen lässt in das Leben zweier Familien über viele Jahrzehnte hinweg. Man lebt, liebt und fühlt mit und möchte das Buch keine einzige Sekunde aus den Händen legen, bevor man nicht weiß, wie es weitergeht. Obwohl ich das Buch jetzt kenne werde ich es mir definitiv noch selbst kaufen, da es wirklich ein Buch ist, das es wert ist, gekauft zu werden, im Schrank zu stehen, um irgendwann noch mal gelesen zu werden.

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