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Lucinda Riley – Der Lavendelgarten

Als ich den „Lavendelgarten“ in die Finger bekam, war ich sehr gespannt. Die vorherigen Werke der Autorin – „Das Mädchen auf der Klippe“ und „Das Orchideenhaus“ – waren definitiv Garanten für schöne Lesestunden.

Emilie stammt aus einer adeligen Familie. Doch hat sie sich nie wirklich als Teil dieser Gesellschaft angesehen. Statt einer Karriere als erfolgreiche Medizinerin hat sie sich „nur“ für die Tiermedizin entschieden. Zu ihrer Mutter hatte sie nie ein wirklich gutes Verhältnis. Als diese stirbt, ist Emilie jedoch die Alleinerbin und wird von heute auf morgen mit Entscheidungen konfrontiert, über die sie sich weder je Gedanken gemacht hat, noch je machen wollte. Was soll zum Beispiel mit den Familienimmobilien geschehen? Was mit der Büchersammlung ihres schon länger verstorbenen Vaters?

Wie dankbar ist sie, als sie genau dann den smarten Sebastian kennenlernt, der ihr bei vielen dieser Entscheidungen zur Hand geht und bald ein fester Teil ihres Lebens wird.

Als sie mit ihm nach England geht, wird sich dadurch ihr Leben entscheidend verändern, denn dieses Leben, das ihre Zukunft werden soll, eröffnet ihr einen tiefen Einblick in die Vergangenheit.

Entgegen ihrer anderen Bücher, wo der Titel auf ein im Mittelpunkt stehendes Element der Geschichte hindeutet, wird „Der Lavendelgarten“ hier eher hintergründig behandelt. Trotz allem ist das Werk aber wieder ein wunderbarer Roman, der einem schöne Lesestunden beschert.

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