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Mariusz Czubaj – 21:37

Katowice – oder deutsch Kattowitz – liegt als oberschlesische Hauptstadt der Region Woiwodschaft etwa 260 Kilometer südwestlich entfernt von Warschau. Die wirtschaftliche Bedeutung der Region durch Bergwerke Schwerindustrie wird immer stärker durch die Elektroindustrie und Informationstechnik ersetzt. Trotz allem ist die Stadt ein wichtiger und florierender Wirtschaftsstandort für Polen.*

Der eigentümliche, aber sehr erfolgreiche Kommissar und Profiler Rudolf Heinz – geschrieben wie der Ketchup -, wird aus Kattowitz zu einem Fall nach Warschau gerufen.

Zwei junge Männer wurden in einem Park aufgefunden. Tot! Aneinander gebunden! Mit Plastiktüten über den Köpfen! Das alles würde noch nicht den Einsatz von Heinz nötig machen. Doch die zwei Männer waren Teilnehmer eines nahegelegenen Priesterseminars und ihnen wurden zwei Zahlen aufgemalt: 21:37 – der Todeszeitpunkt des polnischen Papstes Johannes Paul II.

Diese zwei Fakten sorgen für Aufregung, und auch wenn das Warschauer Team nicht von Hilfe aus Kattowitz begeistert ist – und auch Heinz eigentlich überhaupt keinen Nerv für einen Einsatz außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs hat – müssen die Parteien zusammenarbeiten.

„21:37“ ist absolut genial. Man hat von Anfang an das Gefühl durch die Augen des kauzigen Heinz mit dabei zu sein und ist sofort im Fall gefangen. Trotz allem weiß man bis zu den letzten zehn Seiten nicht, wer der Täter ist – und selbst da wird man noch mal aufs Glatteis geführt. Den polnischen Krimipreis 2009 hat Czubaj definitiv zu Recht gewonnen!

*Quelle: Wikipedia

1 Kommentar

  1. Tom
    Tom 20. August 2013

    Ich habe das Buch gelesen und war von der ersten Seite total gebannt.
    Habe es fast in einem Rutsch durchgelesen

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