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Meredith Winter – Blutpsalm

Als mir mein Mann das Buch auf den E-Book Reader hochlud war ich ziemlich gespannt. Der Titel versprach einiges an Nervenkitzel und ich erwartete, den nächsten McFayden in Händen zu halten.

Jonathan ist ein Pastor in einem kleinen, an sich verschlafenen Dorf im hohen Norden Deutschlands. Als sein Computer versagt, bevor er seine gleich stattfindende Predigt ausgedruckt hat, ruft er panisch die Nummer eines IT-Notdienstes an, dessen Visitenkarte er zufällig in der Kirche findet. Allerdings war die Visitenkarte nicht wirklich von einem IT-Notdienst, sondern die Telefonnummer einer Edelprostituierten.

Und diese Prostituierte hat sich bereits einige Feinde in der Umgebung gemacht, denn ihre Visitenkarte taucht plötzlich bei einer Leiche nach der anderen auf.

Was das Ganze nicht leichter macht, ist, dass sich der vordergründig sehr altmodisch eingestellte Pastor auch noch glatt in diese Prostituierte verliebt.

Ich persönlich finde, “Blutpsalm” recht schwer zu bewerten. Das Buch liest sich leicht und flüssig und hat durchaus sehr spannende Drehung und Wendungen. Allerdings ist es mir oft auch einfach etwas zu oberflächlich geschrieben. Viele Situationen hätten man noch deutlicher ausformulieren können und den Leser dabei noch tiefer ins Geschehen mit rein ziehen können. Dadurch ist es an vielen Stellen für mich persönlich etwas zu salopp und zu wenig glaubwürdig. Ich glaube, das ist alles noch ausbaufähig, denn Spannung ist auf jeden Fall gegeben.

“Blutpsalm” wurde uns freundlicherweise als Rezensionexemplar zur Verfügung gestellt. Mehr über das Buch und den dahinterstehenden Verlag findest Ihr unter www.sommerburg-verlag.de oder www.facebook.com/sommerburgverlag

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