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Michael Mittermeier – Achtung Baby!

Ich liebe Comedy. Ich liebe es, den Fernseher einzuschalten und Sendungen wie „Die Nanny“, „Two and a half men“, „How I met your mother“ zu schauen oder meinen totalen Favorit zur Zeit: „Big Bang Theory“.

Auch Mittermeier hat mir mit seiner einzigartigen Mimik, Gestik und Stimme schon etliche Lacher entlockt. Alleine sein Sketch über Arschloch-Kinder und die Vorstellung, die Ärzte zu bitten, das Kind wieder hinein zu stecken, in der Hoffnung es könne doch noch besser werden – genial! Ich habe Tränen gelacht – damals!

In „Achtung Baby!“ beschreibt Mittermeier die Zeit der Schwangerschaft seiner Frau, sowie die erste Zeit als Eltern. Die Veränderung, die Babys in dem Leben ihrer Eltern ab dem ersten Tag verursachen, an dem sie auf der Welt sind….nein, sogar schon vorher. Wie verändert sich die Beziehung schon mit der Schwangerschaft und was erlebt man so alles – auch als Mann – während der Schwangerschaft, dem Geburtsvorbereitungskurs, sowie bei der  persönlichen Vorbereitung auf das Baby und als Highlight natürlich während der Geburt.

Das Problem am Buch ist, es ist nur bedingt witzig. Natürlich ist alles wahr, was er schreibt und bestimmt auch soweit humorvoll geschrieben. Aber es erzeugt nicht die Lacher, die ein Mittermeier auf der Bühne aus einem vermag hervor zu bringen. Irgendwie fehlt etwas. „Achtung Baby!“ ist seine Bühnenshow als geschriebenes Wort mit teilweise uralten Gags wie dem „AK-Kind“, was seine besten Tage schon hinter sich hat. Das „AK-Kind / Arschlochkind“ ist bereits ein geflügeltes Wort und somit nicht mehr der Brüller, der es vor ein paar Jahren mal war. Außerdem wirkt die nähere Beschreibung, einfach nur schwarz auf weiß nicht so, wie wenn es Mittermeier mit seiner ganz eigenen Art rüber bringt.

„Achtung Baby!“ hat mich daher leider nicht so überzeugt, wie ich es beim Griff aus dem Bücherschrank gehofft habe. Mittermeier gehört auf die Bühne und nicht auf weiße Seiten Papier.  Vielleicht wäre es in dem Fall besser gewesen, sich das Hörbuch rein zu ziehen, da hätte man wenigstens die unverwechselbare Stimme des Komikers dabei.

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