Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Nele Neuhaus – Tiefe Wunden

Das Wort „Holocaust“ findet seinen Ursprung im Griechischen, wo es so viel bedeutet wie „vollständig verbrannt“. Im 17. Jahrhundert konnte man es auch als „Feuertod“ übersetzen und im 19. Jahrhundert mit „Massaker“. Seit dem Dritten Reich wird der Holocaust als der furchtbare Massenmord am jüdischen Volk bezeichnet, mit dem Hitler das komplette jüdische Volk „ausrotten“ wollte. In der Zeit von 1941 – 1945 brachten die Nazis in den Konzentrationslagern bis zu 6,3 Millionen Juden um.

Der Tod des Holocaust-Überlebenden Josua Goldberg gibt den beiden Ermittlern Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein gleich zu Beginn einige Rätsel auf. Der Mord gleicht einer Exekution, da der Mann mit einem Genickschuss getötet wurde. Eine Tätowierung lässt auf seine Zugehörigkeit bei der SS schließen. Doch wie kann ein Jude unter Hitler in der SS mitgewirkt haben? Auch die ominöse Zahl, die der Täter hinterlassen hat, macht den Polizisten einiges Kopfzerbrechen, vor allem, als noch weitere Morde der gleichen Art als Hinterlassenschaft des Täters geschehen.

Das Einzige gemeinsame Merkmal der drei Toten führt zu der Unternehmerwitwe Vera von Kaltensee, aber die alte Dame wird als Täterin schnell ausgeschlossen. Doch inwieweit hängt ihre Person mit der ganzen Situation zusammen? Steht sie auch im Fokus des Mörders oder ist es alles nur Zufall? Und was bedeutet die Botschaft, die bei jedem der Leichen hinterlassen wird?

Können Bodenstein und Kirchhoff den verzwickten Fall lösen?

„Tiefe Wunden“ ist vom Thema nicht schlecht, jedoch ist es nicht das Beste, das aus Neuhaus‘ Feder gekommen ist. Irgendwie baut sich nicht wirklich eine richtige Spannung auf, eher nur eine Neugierde auf des Rätsels Lösung. Daher nur ein mittelmäßig….

Schreibe als erster einen Kommentar...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.