Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Nele Neuhaus – Unter Haien

In einem Sachbuch, das ich momentan lese, schrieb die Autorin, dass ihr absolutes Lebensziel war, einen Preis für Ihre ursprüngliche Arbeit als Bankerin zu gewinnen. Nach einigen Jahren hartem Einsatzes bekam sie dann tatsächlich eine landesweit angesehene Auszeichnung für ihren Erfolg. Sie hatte also ihr hoch gestecktes Ziel erreicht. Das Gefühl, das sie jedoch in diesem Moment erwartet hatte, stellte sich nicht ein – sie fühlt sich nicht glücklich! Alles was die Menschen in ihrem Leben tun ist motiviert durch das Erreichen des wahren Glücks! Doch was genau ist es, das dem Menschen dieses einzig wahre Ziel ermöglicht? Sind es Freunde? Die Familie? Ist es Bildung und die Ergreifung eines Traumberufes? Oder ist es etwa tatsächlich einfach nur Geld?

Alex Sontheim strebt nach der großen Karriere als Investmentbankerin. Als der Inhaber einer großen New Yorker Bank ihr ein äußerst lukratives und anspruchsvolles Jobangebot unterbreitet, sieht sie sich einen großen Schritt auf der Karriereleiter hochsteigen. Ihr beruflicher Erfolg dient ihr auch als Eintrittskarte in die High Society von Manhattan. Bei einer exklusiven Dinnerparty lernt sie den attraktiven Sergio Vitali kennen, der ebenfalls Gefallen an ihr findet.

Ihr Glück scheint perfekt zu sein. Sie scheint alles erreicht zu haben, was sie sich immer gewünscht hat. Gesellschaftliche Anerkennung, eine Beziehung, beruflicher Erfolg. Ihr zugetragene Warnungen über die Absichten Vitalis will sie gar nicht hören.

Doch dann verdichten sich die Indizien dafür, dass in der Bank illegale Aktivitäten laufen. Ist Alex hier wirklich jemand auf die Schliche gekommen? Doch wer steckt dahinter? Wem kann sie noch trauen?

„Unter Haien“ ist eigentlich das Debüt der Autorin. Es ist schwer vorstellbar, dass sämtliche Verlage diesen wirklich guten Krimi ausgeschlagen haben. Wie Neuhaus in ihrem Vorwort erzählt, wurde „“Unter Haien“ erst nach den Erfolgen mit ihren Taunus-Krimis publiziert – nachdem ihr Name schon bekannt war. Zugegeben, manchmal waren mir die Bankerdetails etwas zuviel, aber der Spannung konnte es keinen Abbruch tun.

Schreibe als erster einen Kommentar...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.