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Nora Roberts – Die Stanislaskis, Melodie der Liebe

Die letzten Wochen waren für uns etwas hart. Unsere Kleine hat sich den zweiten fieberhaften Infekt in 2 Wochen eingefangen und als es danach aussah, dass wir bald wieder eine Chance auf baldige normale Nächte haben werden, übernahm Sorge wieder die Stelle des heiß begehrten Schlafs. Neun Tage mit oft über 40 Grad Fieber und ständig wiederkehrende Brechanfälle unserer Süßen ließen uns an Schlaf nicht wirklich denken. Während sie

dann tagsüber in unseren Armen lag, um dem stark benötigen Genesungsschlaf zu erliegen, war tiefgründige Literatur fehl am Platz. Umso dankbarer war ich daher mal wieder für einen schönen Nora Roberts Schmöker.

Der Witwer und Musiker, Spence Kimball fängt mit seiner kleinen Tochter ein neues Leben in West Virginia an. Kaum angekommen, macht er Bekanntschaft mit der aufregenden und herzlichen Besitzerin des Spielzeugladens im Ort. So liebenswürdig sie jedoch zu den Kindern ist, so unnahbar gibt sie sich anfänglich ihm gegenüber.

Als sie jedoch in seiner Vorlesung über Musikgeschichte an der Universität sitzt, an der er in seinem neuen Leben doziert, ist er von der glücklichen Fügung des Schicksals überzeugt. Nur seine Herzdame lässt sich gar schwer davon überzeugen. Es scheint, als ob sie furchtbares erlebt und die Vergangenheit noch nicht bewältigt hat.

Kann vielleicht seine entzückende Tochter für die nötige Überzeugungsarbeit sorgen?

Wie schon gesagt, ist „Die Stanislaskis; Melodie der Liebe“ ein schöner Schmöker für ein paar Stunden netter Ablenkung. Im Gegensatz zu vielen anderen schafft es Nora Roberts immer, den Kitsch und die Schmalzigkeit nicht ins Übermäßige zu strapazieren.

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