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Rita Falk – Dampfnudelblues

Ach, wie herrlich doch die bayerische Mundart ist. Ich persönlich spreche ja das reinste Hochdeutsch, mag es aber total gerne, wenn jemand einen richtig schön gepflegten Dialekt spricht. Nicht die derbe Variante, die es in jeder Region ja auch gibt und bei der man eigentlich als Hochdeutscher keine Silbe mehr verstehen kann. Aber diesen netten Einschlag, bei dem man genau erkennt, aus welchem Bundesland derjenige kommt, ohne verzweifelt nach einem Dolmetscher rufen zu müssen, um in das allgemein angestimmte Gelächter nach einer scheinbar gelungen erzählten Geschichte mit einfallen zu können.

Franz Eberhofer, Polizist im schönen, bayerischen Niederkaltenkirchen ist gerade so richtig zufrieden. Auf den Lorbeeren, die die Auflösung seiner letztens großen Falles – ein Vierfachmord im ruhigen Örtchen – mit sich gebracht haben, kann er sich nicht mehr ausruhen, da er diesen Bonus bei einem kurz darauffolgenden Fehleinsatz wieder verspielt hat. Aber Stress hat er eigentlich auch nicht wirklich. Er hat genug Zeit, sich um die Renovierung des ehemaligen Saustalls seines Vaters in ein gemütliches Eigenheim zu kümmern und um seine Freundin – bzw. zukünftige Ex-Freundin – über ihre Dellen im Oberschenkel aufzuklären.

Doch dann ruft ihn der hiesige Schuldirektor zu sich – „Stirb, du Sau“ ist auf seine Hauswand geschmiert worden. Zunächst bringt das den Polizeiinstikt vom Eberhofer noch nicht in Wallung – vor allem, da der Herr Direktor nicht mal von seiner Schwester wirklich gemocht wird. Doch dann wird der in zig Einzelteilen vom Bahngleis aufgesammelt und irgendwie lässt ihn seine polizeiliche Spürnase nicht an einen Selbstmord glauben.

Wie beim letzten Mal, will ihm nur auch diesmal zunächst niemand glauben – außer seinem alten Partner, mit dem er sich dann auch gleich wieder auf die Suche macht.

Kann er auch diesmal wieder alle vom Gegenteil überzeugen oder verrennt er sich diesmal tatsächlich in etwas?

„Dampfnudelblues“ ist wieder herrlich amüsant mit seiner liebevollen bayerischen Art. Ich habe nur leider 2 Kilo zugenommen, weil das ständige Reden über die leckere Küche der Oma mich auch nach etwas Leckerem zum Essen suchen ließ.

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