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Sebastian Fitzek – Der Augensammler

Fitzek hat es mal wieder geschafft, alles etwas anders anzugehen als andere. So war ich anfänglich doch irritiert, als die Seitenzahlen von hinten anfingen und dann rückwärts liefen – ebenso die Kapitel. Es ging also mit dem Epilog los, und man las sich vor zum Prolog. Ich muss gestehen, ich habe einige Minuten darüber nachgedacht, ob das Absicht war oder ob ich einen Fehldruck erwischt habe. Ich gab dem Buch drei Kapitel, bevor ich entscheiden wollte, ob ich es zurückbringe oder weiterlese. Das ich hier meine Meinung dazu zum besten gebe, zeigt Euch schon mal, dass mit dem Buch alles in Ordnung war.

Alexander Zorbach – ehemaliger Polizist und nun erfolgreicher Reporter – hört über den Polizeifunk, dass eine Leiche gefunden wurde. Alles deutet darauf hin, dass es sich um das nächste Opfers des von der Presse sogenannten „Augensammlers“ handelt. Dieser hat bereits zum wiederholten Mal zugeschlagen, indem er die Mutter tötet, das Kind entführt und allen an der Suche Beteiligten 45 Stunden Zeit gibt, das Kind wieder zu finden.

Zorbach rast zum Tatort, um direkt vor Ort an Infos über den Fall zu kommen. Doch das soll sich als Fehler erweisen, denn bei der Leiche wird sein Geldbeutel gefunden, den er seit ein paar Stunden vermisst.

Damit rückt er bei den ehemaligen Kollegen sofort in den Fokus der Verdächtigen.

Wenig später erhält er Besuch von der blinden Alina, die behauptet, sie hätte Kontakt mit dem „Augensammler“ gehabt und hätte in einer Vision gesehen, was er dem entführten Kind angetan hat. Da Teile dieser Vision zutreffen, versucht er alles, um den entführten Jungen gemeinsam mit Alina zu finden.

Dabei rückt er jedoch in der dürftigen Liste der Verdächtigen immer höher hinauf.

Man kann nur hoffen, dass sich dieser Einsatz lohnt.

„Der Augensammler“ ist wirklich spannend. Man fängt an und kann das Buch nicht mehr weglegen. Man will – nein, man MUSS – immer weiterlesen. Allerdings mag ich das Ende nicht. Es ist zwar auch sehr spannend und okay, wenn man schon weiß, dass es eine Fortsetzung geben wird, aber das Ende ist mir zu offen.

3 Comments

  1. Robin
    Robin 10. Oktober 2013

    Klingt auf jeden Fall sehr interessant. Erinnert mich ein bisschen an den Film Memento. Was kaum einer weiß, ist das immerhin das erste Kinowerk von Chris Nolan. Eine Geschichte, die am Ende beginnt und am Anfang dann endet und so erst alles aufgeklärt wird, warum die Hauptfigur etwas macht. Ist auf jeden Fall mal was angenehm anderes.

  2. Sabrina
    Sabrina 13. Dezember 2013

    Also eine Freundin von mir hat „Der Augensammler“ und“Der Augenjäger“ gelesen und war total begeistert. Ich will die auch noch unbedingt lesen. Habe schon ein paar andere Bücher vom Fitzek gelesen und fand die auch immer sehr spannend! Besonders der „Seelenbrecher“ ist sehr zu empfehlen.
    Liebe Grüße Sabrina

  3. Maria
    Maria 15. Dezember 2013

    Ich glaube, meine Mutter würde mir den Hals umdrehen, wenn ich ihr das Buch schenken würde … Augen-Phobie. Dennoch, es hört sich extrem spannend an und ich denke, für einen eigenen Kauf lohnt es sich nach der Rezension alle male! Danke dafür!!

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