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Simon Beckett – Leichenblässe

Wie Euch vielleicht auffällt, füllt sich unsere Kategorie der Hörbücher gerade stark. Nachdem ich damals aufgrund schlechter Sprecher wieder davon abgekommen war, habe ich in letzter Zeit wirklich Glück und erwische richtig gute Hörbuchleser. So kann man sich wirklich gut auf den Inhalt konzentrieren, ohne sich durch den Ärger über den Sprecher ablenken lassen zu müssen. Ich hoffe, es geht noch eine Zeit lang gut…

Nachdem er bei seinem letzten Fall auf den Inseln der Äußeren Hebriden (Die Rezension zu „Kalte Asche“ könnt Ihr hier lesen) nur knapp dem Tod entronnen ist, zweifelt Dr. David Hunter – forensischer Anthropologe – stark daran, seinen Beruf in Zukunft noch ausführen zu können. Auch um das herauszufinden, nimmt er die Einladung seines damaligen Mentors in Forensik in die USA an. Dort zieht der gesundheitlich angeschlagene Freund ihn gleich auch zu einem Fall dazu, der schnell auf einen Serienkiller hinweist.

Das seltsame an dem Fall ist, dass die Ergebnisse der forensischen Untersuchungen so gar nicht zur Realität passen wollen. So ist ein Fingerabdruck, den sie finden, frisch. Der Mann, zu dem sie gehören, ist jedoch schon seit geraumer Zeit tot.

Die Situation ist für David nicht leicht, da er am Tatort von den dortigen Mordermittlern sowieso nicht erwünscht ist. Die Aussagen, die er macht – und die sich später als falsch erweisen – lassen ihn dazu auch nicht wirklich kompetent wirken. Nicht sehr hilfreich für einen sowieso an seiner Berufung zweifelnden Mann…

Kann David am Ende doch noch helfen den Killer zu stellen – ohne dabei selbst wieder ins Fadenkreuz zukommen und schafft er es dabei auch seine Zweifel abzubauen?

„Leichenblässe“ ist wieder absolut empfehlenswert und knüpft an seine Vorgänger niveauvoll an. Zum guten Gelingen des Hörbuches muss ich an der Stelle auch Johannes Steck gratulieren, der das Buch wirklich akustisch sehr gut umsetzt.

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