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Tess Gerritsen – Die Chirurgin

Ich hatte „Die Chirurgin“ eigentlich schon vor längerer Zeit gelesen. Als wir jedoch beschlossen, „Lies doch mal das“ ins Leben zu rufen, war klar, dass ich diesen Thriller unbedingt noch mal lesen muss. Eine Kritikseite ohne die Rizzoli-Reihe von Tess Gerritsen darf von uns nicht online gehen.

„Die Chirurgin“ ist der erste Fall und somit der Start der Thrillerreihe, um die eigentümliche Polizistin Jane Rizzoli.

Ein Serientäter hält Inspector Rizzoli und ihre Kollegen in Atem. Die Opfer sind junge, allein stehende Frauen. Der Täter überfällt sie in der Wohnung, um sie zunächst bei vollem Bewusstsein zu  „entweiblichen“, indem er ihnen den Uterus entfernt und erst am Schluss  tötet. Ihre Ermittlungen führen Rizzoli und Moore zu einem Fall, der schon vor 2 Jahren geschah: eine junge Chirurgin wurde überfallen und auf die fast gleiche Art verstümmelt. Sie ist nur noch am Leben, weil sie sich damals im letzten Moment befreien und ihren Angreifer töten konnte.

Wie kann es also sein, dass die neuen Fälle nach dem genau gleichen Muster ablaufen? Ist doch bekannt, dass jeder Serientäter immer sein ureigenstes Ritual durchführt. Was ist damals also wirklich passiert? Wer wurde damals getötet? Und wer, zur Hölle, ist dann der Täter, der die zwei Polizisten auf Trab hält?

Noch unheimlicher wird es, als der Täter Kontakt zu der verängstigten Ärztin aufnimmt, um sie wissen zu lassen, dass „ER“ wieder da ist. Schnell wird klar, dass sie erneut im Mittelpunkt des Interesses des Monsters steht.

Der Thriller ist der 1. Fall der unscheinbaren Polizistin aus Leidenschaft – Jane Rizzoli -, die hart dafür kämpft, sich in einem Männerberuf Respekt zu verschaffen, um einem frauenverachtenden Serienmörder so schnell wie möglich das Handwerk zu legen, oft auch indem sie sich mit ihrem gesamten Team anlegt. Sie muss nur aufpassen, dass sie sich damit nicht so weit ins Abseits schießt, dass auch sie für den Serientäter interessant werden könnte.

„Die Chirurgin“ ist „…für Mimosen ungeeignet“ wird der Spiegel auf dem Buchcover zitiert. Heiliger Herr Gesangsverein!!! So einig war ich noch nie mit dem „Spiegel“. Rizzolis Debüt ist eines der spannendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Wäre ich ein Luftballon, ich wäre beim Lesen geplatzt.

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